DEK – “Abriss der Grundschule ist nicht Plan B”

Am 23. September tagte zum ersten Mal nach den zurückliegenden Kommunalwahlen. der Bezirksausschuss Sünninghausen.

An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, dass alle Bürger jederzeit am öffentlichen Teil der Sitzung teilnehmen und sich im Rahmen der “Einwohnerfragestunde” mit ihren Fragen einbringen / den Inhalt mitgestalten können.

http://suenninghausen.de/mitreden-und-mitgestalten-suenninghausen/

Werner Pötter (SPD) wurde unter dem “Tagesordnungspunkt 2″ zum Vorsitzenden des Bezirksausschusses gewählt. Die Tagesordnungspunkte des öffentlichen Teils waren im Einzelnen:

1. Bestellung von Schriftführern
2. Wahl des Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden des Bezirksausschusses
3. Einwohnerfragestunde
4. Befangenheitserklärungen
5. Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung vom 24. April 2014
6. Sachstandbericht zur Nachnutzung der Grundschule
7. Sachstandbericht Dorfentwicklungskonzept Sünninghausen
8. Verwendung der Verfügungsmittel und der Mittel für den Wettbewerb “Unser Dorf hat Zukunft”
9. Verschiedenes
9.1. Mitteilungen der Verwaltung
9.2. Anfragen an die Verwaltung

Zur Nachnutzung der Grundschule berichtete unser Bürgermeister Karl-Friedrich Knop über den Stand der Bemühungen, die Grundschule in ein Zentrum für das “Wohnen im “Alter” umzuwandeln.

Der zuletzt interessierte Investor hat aufgrund der niedrigen Rendite ein anderes Objekt als Investionsziel ausgewählt. Aktuell spricht man mit dem Oelder Bauverein. Das Interesse ist da, man ist mit einer schwarzen Null zufrieden, doch gestaltet sich selbst die jene finanzielle Darstellung schwierig.

Grundschule Sünninghausen - Abriss ist keine Alternative
Grundschule Sünninghausen – Abriss ist keine Alternative

Die Glocke 25.09.2014

UDhZ – Gestaltung und Anmutung des neuen Umkleide-Gebäudes

UMKLEIDE – SPORTHEIM –
VORTRAG – WERTUNGSKOMMISSION

26.8.14 / Prof. Klaus-P. Görge

Umkleide Sünninghausen Gestaltung und Anmutung
Umkleide Sünninghausen – “Spiel im Sport”

 

GLIEDERUNG IN MEHRERE ASPEKTE

A) Thesen und Vorgaben.

Der Neubau dient als Gemeinschaftseinrichtung zur Nutzung für den Fussball-Tennis- und Breitensport. Dafür sind Räume zum Umkleiden, sanitäre Räume und etliche Zweckräume und ein Versammlungsraum für alle Sportarten vorgesehen. Die Innen- und Aussenbereiche mit seinen Aufenthalts-Plätzen und Zugängen im E.G. sind barrierefrei, auch in Hinsicht auf den Behindertensport und auf das in der Nachbarschaft vorgesehene Seniorenheim (für die Sportinteressen der Behinderten).

B) Konstruktion und Funktion:

Das Gebäude wird auf einem Grünstreifen zwischen Tennis- und Fussballplatz an der östlichen Seite errichtet. Der alte Baumbestand bleibt. Die zweigeschossige Anlage ist günstig im Sinne der energetischen Bauvorschriften, zugleich wird so wenig wie möglich Grünfläche überbaut. Der Entwurf basiert auf einem Grundraster von 3×3 m, sechs Raster ergeben ein Modul von ca. 9×6 m, aus fünf gleich grossen Raummodulen entsteht das ganze Gebäude. Durch die Wiederholungen der Rastergrössen wird die Fertigung der Bauteile erleichtert und die Kosten werden begünstigt. Drei Module bilden das E.G., zwei weitere das O.G. sie enthalten unterschiedliche Nutzungen. Das O.G. wird über eine aussenliegende Treppe erreicht. Die Dachflächen des U.G. bilden Terrassen; horizontale Versetzungen der Module sorgen für Gliederungen der baulichen Massen, dadurch entstehen separate, überdachte, schattige Plätze für den Aussenaufenthalt mit günstigen Sichtwinkeln auf das Gelände und Spielgeschehen.

C) Gestaltung und Anmutung: ( hier liegt ein Schwerpunkt des Vorhabens ! )

Der Standort des Gebäudes befindet sich abseits der Bebauung des näheren Umfeldes. Um die gestalterischen Eigenheiten des Entwurfes gab es anfangs etliche Diskussionen und Differenzen über Formen, Materialien, Farben und Nutzungen. So stand am Anfang der Planung zunächst die Anpassung an die dörflich tradierten Bauformen zur Diskussion. Das hätte zur Angleichung an einfache Bauten in Ziegelmauerwerk und Satteldach geführt, aber dabei kamen die ersten Zweifel und Proteste. Bei der Suche nach einem eigenen, spezifischen Ausdruck der Bauform für ein Sportheim stellte sich jedoch die Frage, wodurch in der Architektur die eigenständige Formen-Aussage für die sportliche Betätigung erkennbar werden kann. Es stellte sich heraus, dass der Lösungsansatz dafür durch die sichtbare Umsetzung eines Grundgedankens übertragen werden könne, z,B. durch das Synonym „Spiel“ im Sport. Symbole für diese Sinnverwandtschaft finden sich z.B. in den Spielzeugkisten durch Holzklötze, Legosteine usw. So sollen sich aus der Nutzung und der speziellen Form des Gebäudes die spielerisch elementaren Aufgaben logisch ergeben und sich in einem formal modernen Ausdruck vermitteln und damit einer zeitgemässen Erwartungshaltung der Sportler, vor allem der jungen Generation von heute und auch morgen noch entsprechen. Im Spiel verkörpern sich viele erstrebenswerte Eigenheiten, die in einer Gemeinschaft unverzichtbar sind und daher trainiert und erlernt werden müssen. Im Spiel bleibt immer etwas offen, es wird nie ganz beendet, es muss weiter geführt, erneuert und verbessert werden, bis es in einer Gemeinschaft und für sie vorbildlich sein und wirken kann. Dadurch wird der Sport zu einem Synonym für das Streben schlechthin.

So hat sich nach längerem Ringen nach unserer Auffassung eine überzeugende Lösung durchgesetzt, nicht mit den Überredungskünsten von „Besserwissern“, sondern durch nachvollziehbare Überzeugungen, die jetzt zum Ziel führen werden, auch deshalb, weil lange, geduldig und gründlich genug nachgedacht wurde.

Noch eine Schlussbemerkung:

Eine bauliche Einrichtung für den Sport ist auch ein Ort der Schulung und Bildung für Körper und Geist und dadurch immer eine lohnende Investition und Sicherung für die Zukunft  Hier wird das Motto des Wettbewerbs: „Sünninghausen vereint“ ergänzt durch „Der Sport eint verbindlich und dauerhaft“ , und ist ein Gewinn für Alle.

Umkleide Sünninghausen Gestaltung und Anmutung
Umkleide Sünninghausen Gestaltung und Anmutung

UDhZ – Sünninghausen punktet mit “Dorfbüro”!

Sünninghausen punktet mit “Dorfbüro” und erfährt großes Lob!

Heute (29. August 2014) um 10:00 Uhr fand die Verkündigung des Wettbewerbsergebnisses “Unser Dorf hat Zukunft” im Warendorfer Kreishaus statt, zu dem auch eine Abordnung aus Sünninghausen anreiste.

            Hoetmar ist Kreisgolddorf 2014

8 Dörfer aus dem Kreis Warendorf nahmen am Wettbewerb teil. Es waren im Einzelnen: Alverskirchen, Dolberg, Einen-Müssingen, Enniger, Hoetmar, Lette, Ostenfelde und Sünninghausen

Sünninghausen hat, wie auch alle weiteren 6 Teilnehmer, den 2. Platz belegt und wurde sowohl für die Entwicklung und Einführung ihres “Dorfbüro”, als auch insgesamt für ihre sehr erfolgreiche und zukunftsorientierte Arbeit ausdrücklich gelobt.

Werden die aktuellen Projekte weitergeführt, so wird Sünninghausen beim nächsten Wettbewerb, wie in diesem Jahr auch Hoetmar, die erfolgreiche Umsetzung und Kontinuität darstellen können.

Unser Dorf hat Zukunft – Landeswettbewerb Nordrhein-Westfalen
(http://www.dorfwettbewerb.de/)

Zitat aus der heutigen Veröffentlichung in “Die Glocke” Online:
Weitere Auszeichnungen
Alle anderen Teilnehmer erhalten Auszeichungen für besondere Leistungen: Alverskirchen für die Beachtung der demografischen Herausforderungen bei der Entwicklung des Dorfs, Dolberg für das Engagement zur Integration ausländischer Mitbürger in die Dorfgemeinschaft, Einen-Müssingen für die vorbildliche Kooperation von Kindergarten und Grundschule, Enniger für die gelebte Inklusion im Dorf, Lette für das Projekt „Teutolab – junge Forscher“, Ostenfelde für die Aktivitäten zur Gestaltung des Margarethenplatzes und Sünninghausen für das Projekt Bürgerbüro.”

Quelle: Die Glocke 29.08.2014

http://mobil.die-glocke.de/region/topnews/_/7e706f82-hoetmar-ist-kreisgolddorf-2014

 

UDhZ – Impressionen der umfangreichen Dorfbegehung

Umfangreiche Dorfbegehung in Sünninghausen
Umfangreiche Dorfbegehung in Sünninghausen

Die Glocke 29.08.2014