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UDhZ – Gestaltung und Anmutung des neuen Umkleide-Gebäudes

UMKLEIDE – SPORTHEIM –
VORTRAG – WERTUNGSKOMMISSION

26.8.14 / Prof. Klaus-P. Görge

Umkleide Sünninghausen Gestaltung und Anmutung
Umkleide Sünninghausen – “Spiel im Sport”

 

GLIEDERUNG IN MEHRERE ASPEKTE

A) Thesen und Vorgaben.

Der Neubau dient als Gemeinschaftseinrichtung zur Nutzung für den Fussball-Tennis- und Breitensport. Dafür sind Räume zum Umkleiden, sanitäre Räume und etliche Zweckräume und ein Versammlungsraum für alle Sportarten vorgesehen. Die Innen- und Aussenbereiche mit seinen Aufenthalts-Plätzen und Zugängen im E.G. sind barrierefrei, auch in Hinsicht auf den Behindertensport und auf das in der Nachbarschaft vorgesehene Seniorenheim (für die Sportinteressen der Behinderten).

B) Konstruktion und Funktion:

Das Gebäude wird auf einem Grünstreifen zwischen Tennis- und Fussballplatz an der östlichen Seite errichtet. Der alte Baumbestand bleibt. Die zweigeschossige Anlage ist günstig im Sinne der energetischen Bauvorschriften, zugleich wird so wenig wie möglich Grünfläche überbaut. Der Entwurf basiert auf einem Grundraster von 3×3 m, sechs Raster ergeben ein Modul von ca. 9×6 m, aus fünf gleich grossen Raummodulen entsteht das ganze Gebäude. Durch die Wiederholungen der Rastergrössen wird die Fertigung der Bauteile erleichtert und die Kosten werden begünstigt. Drei Module bilden das E.G., zwei weitere das O.G. sie enthalten unterschiedliche Nutzungen. Das O.G. wird über eine aussenliegende Treppe erreicht. Die Dachflächen des U.G. bilden Terrassen; horizontale Versetzungen der Module sorgen für Gliederungen der baulichen Massen, dadurch entstehen separate, überdachte, schattige Plätze für den Aussenaufenthalt mit günstigen Sichtwinkeln auf das Gelände und Spielgeschehen.

C) Gestaltung und Anmutung: ( hier liegt ein Schwerpunkt des Vorhabens ! )

Der Standort des Gebäudes befindet sich abseits der Bebauung des näheren Umfeldes. Um die gestalterischen Eigenheiten des Entwurfes gab es anfangs etliche Diskussionen und Differenzen über Formen, Materialien, Farben und Nutzungen. So stand am Anfang der Planung zunächst die Anpassung an die dörflich tradierten Bauformen zur Diskussion. Das hätte zur Angleichung an einfache Bauten in Ziegelmauerwerk und Satteldach geführt, aber dabei kamen die ersten Zweifel und Proteste. Bei der Suche nach einem eigenen, spezifischen Ausdruck der Bauform für ein Sportheim stellte sich jedoch die Frage, wodurch in der Architektur die eigenständige Formen-Aussage für die sportliche Betätigung erkennbar werden kann. Es stellte sich heraus, dass der Lösungsansatz dafür durch die sichtbare Umsetzung eines Grundgedankens übertragen werden könne, z,B. durch das Synonym „Spiel“ im Sport. Symbole für diese Sinnverwandtschaft finden sich z.B. in den Spielzeugkisten durch Holzklötze, Legosteine usw. So sollen sich aus der Nutzung und der speziellen Form des Gebäudes die spielerisch elementaren Aufgaben logisch ergeben und sich in einem formal modernen Ausdruck vermitteln und damit einer zeitgemässen Erwartungshaltung der Sportler, vor allem der jungen Generation von heute und auch morgen noch entsprechen. Im Spiel verkörpern sich viele erstrebenswerte Eigenheiten, die in einer Gemeinschaft unverzichtbar sind und daher trainiert und erlernt werden müssen. Im Spiel bleibt immer etwas offen, es wird nie ganz beendet, es muss weiter geführt, erneuert und verbessert werden, bis es in einer Gemeinschaft und für sie vorbildlich sein und wirken kann. Dadurch wird der Sport zu einem Synonym für das Streben schlechthin.

So hat sich nach längerem Ringen nach unserer Auffassung eine überzeugende Lösung durchgesetzt, nicht mit den Überredungskünsten von „Besserwissern“, sondern durch nachvollziehbare Überzeugungen, die jetzt zum Ziel führen werden, auch deshalb, weil lange, geduldig und gründlich genug nachgedacht wurde.

Noch eine Schlussbemerkung:

Eine bauliche Einrichtung für den Sport ist auch ein Ort der Schulung und Bildung für Körper und Geist und dadurch immer eine lohnende Investition und Sicherung für die Zukunft  Hier wird das Motto des Wettbewerbs: „Sünninghausen vereint“ ergänzt durch „Der Sport eint verbindlich und dauerhaft“ , und ist ein Gewinn für Alle.

Umkleide Sünninghausen Gestaltung und Anmutung
Umkleide Sünninghausen Gestaltung und Anmutung

TCS und SuS BW – Spendenaufruf für unsere neue Umkleide

Planerische Fortschritte / erforderliche finanzielle Unterstützung

Liebe Freunde des SUS BW Sünninghausen und des TCS Tennis-Club Sünninghausen,

die Planung unserer neuen Umkleide*, die zwischen dem Tennisplatz und dem heutigen Asche-Fußballplatz entstehen soll, geht gut voran.

(* Bei der Umkleide handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Sport- und des Tennisvereins.)

Zusätzlich zu den von der Stadt Oelde bewilligten Mitteln werden zur Realisierung unserer Pläne Eigenleistungen und Spenden erforderlich. Um eine Fertigstellung der Umkleide zu gewährleisten, müssen vor der ersten Auftragsvergabe alle erforderlichen finanziellen Mittel und Zusagen zu Eigenleistungen vorliegen.

Um nach den Sommerferien starten zu können, möchten wir an dieser Stelle zu großzügigen finanziellen Spenden – möglichst bis Ende Juni - aufrufen. Nutzen Sie / nutzt hierzu bitte das vorbereitete Spendenformular des Fördervereins des SuS BW. Entsprechende Spenden-Quittungen stellt Ihnen / stellt Euch der Förderverein aus und zu.

Die ausgefüllten Formulare bitte schnellstmöglich beim Förderverein einreichen:

  • Juan Murillo (Kassenwart)
    Auf der Höhe 17, 59302 Oelde-Sünninghausen oder
  • Jürgen Mertens (1. Vorsitzender)
    Faulbaumstraße 16, 59302 Oelde-Sünninghausen

Spendenformular:
2014_Spende_Umkleide_TCS_und_SuS_BW.pdf

Vielen Dank für Ihre / Eure schnelle Unterstützung.

Ralph Desel